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10 heisse Tipps vom Grill-Profi

Blick, Samstag 19. Juni 1999, Thalwil ZH

Ein Grillabend mit Freunden im Garten oder auf der Terrasse- jetzt ist die Zeit dafür. Dass es nicht unbedingt Bratwurst oder Pouletschenkel sein muss, verrät Ueli Bernold, Grill-Europameister aus Thalwil.

Das sind Ueli Bernolds Ratschläge:

1.Nur erstklassige Produkte verwenden, möglichst aus der Schweiz
2.Grillgut muss Zimmertemperatur haben
3.Grillgut erst kurz vor Gebrauch salzen, kein Salz in die Marinade
4.Marinade sparsam auftragen
5.Geduld. Bis die Glut gleichmässig glimmt, dauert es dreiviertel Stunden.
6.Nur trockenes Holz verwenden, Rauch ist verpönt.
7.Nicht mit grosser Hitze grillieren. Lieber ein paar Minuten länger warten.
8.Zur Gar-Probe mit dem Fleischthermometer die gewünschte Kerntemperatur prüfen.
9.Fertig grilliertes Fleisch vor dem Schneiden ein paar Minuten ruhen lassen.
10.  Fantasie walten lassen und immer wieder Neues ausprobieren.
Dazu  meint Grill-Ueli:   Grillieren kann auch Vegetariern Spass machen. 

Zum Beispiel: Ananas, Bananen oder Orangen halbieren oder vierteln. Fruchtfleisch leicht ablösen und mit der Schale nach unten auf den Rost legen. Bei kleiner  Hitze grillieren. Entweder sofort geniessen, flambieren oder mit Zucker, Cognac oder Likör verfeinern. Und was isst der Grill- Europameister am liebsten? Eine feine Wurst, und zwar Sommer und Winter zwei- bis dreimal die Woche.
Text. Helene Signer
Ganz Feuer und Flamme
Grillieren will gelernt sein.

Da könnte einem das Wasser schon im Munde zusammen laufen, wenn ganze Rauchschwaden an Bratendüften über Nachbars Hecke wehen. Doch unter bestimmten Umständen können beim Grillieren krebserregende Stoffe entstehen und den ganzen Spass verderben.
Das fängt schon bei der Wahl des Brennmaterials an. Geeignete Brennmaterialien sind Holzkohle oder Grillbriketts. Brennspiritus oder Brennpaste mit Petrol haben nichts beim Anzünden der Kohle verloren. Zweckmässiger sind Grillanzündhilfen aus gepresster Holzwolle. Ist die Kohle nach etwa 45 Minuten vollständig durchgeglüht, kann das Grillgut aufgelegt werden.
Nach dem Motto: ein echter Cowboy isst sein Steak nur mit eingebrannten Zebrastreifen, agieren viele Grilleure völlig falsch. In die Glut tropfendes Fett oder Marinade kann den krebserregenden Stoff Benzpyren entwickeln. Dies kann dadurch vermieden werden, indem man entweder einen Grill mit senkrecht stehender Glutwand verwendet oder man benutzt eine Grillschale aus Aluminium oder Edelstahl um die man die Kohle verteilt.
Was nicht auf den Grill gehört sind gepökeltes Fleisch oder ähnlich behandelte Würste.
Die hohen Temperaturen begünstigen die Entstehung von krebserregenden Nitrosaminen.
Wer sein Grillgut am liebsten über offenem Feuer einäschert, geht schon ein gewisses Risiko ein. Wer nach dem Essen mehrere Zigaretten anzündet, braucht sich aber kaum Sorgen zu machen, der Lungenkrebs ist mit einiger Sicherheit schneller.
Für viele endet die Grillparty plötzlich und unerwartet mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Kinder haben in der Nähe des Grills nichts zu suchen. Zur Sicherheit stellen Sie einen Eimer mit Wasser oder einen Feuerlöscher in die Nähe des Grills. Weitere Anregungen siehe Links: Grill-Sicherheit mit Grill-Ueli.
Wer die Regeln beachtet, kann sich auf einen gemütlichen Grillabend freuen. Zur kulinarischen Abwechslung kann man auch Gemüse oder Fisch zurückgreifen. Selbst für den Nachtisch gibt es Ideen aus Obst zum Grillen.

 
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